17. Mai 2013

Die Zeit, die Zeit

Als Kind dachte ich die Zeit vergeht so langsam. Jetzt, wo ich längst aus den Kinderschuhen rausgewachsen bin und selbst ein Kind habe, sehe ich das Thema Zeit mit ganz anderen Augen. Mein kleiner Mann ist mittlerweile schon vier Monate alt und entdeckt staunend die Welt, in der er lebt. 


Momentan stecken wir mitten in den Vorbereitungen für sein erstes großes Fest. Anfang Juni feiern wir seine Taufe. Ich hätte Lust einen schönen Candy Table herzurichten und mache mir nun Gedanken, wie dieser aussehen soll. Habt ihr vielleicht Ideen und Vorschläge für mich?

12. Mai 2013

Coursera Design Kurs

Ohje ohje, ich habe ja schon über einen Monat nichts mehr gebloggt. Und das obwohl ich in letzter Zeit doch ein paar neue Rezepte ausprobiert habe - das ein oder andere ist bei meinem Mann gnadenlos durchgefallen (so zum Beispiel der Kabeljau auf Salat mit Kräuter-Zitronen-Joghurt), andere müssen mit leichten Varianten auf Wunsch nochmal gekocht werden (so das Hühnchenfilet im Kartoffel-Parmesan-Mantel, das es heute zum Mittagessen gab). Leider war der Hunger zu groß bzw. die Zeit zu knapp das gute Mahl schnell zu fotografieren und hier mit euch zu teilen. Aber da ich das ja nochmal kochen werde, hole ich das bestimmt bald nach.

Was ist im letzten Monat so passiert? Wir haben unsere erste "große" Reise mit unserem kleinen Mann gemacht und die Verwandtschaft in der Schweiz abgeklappert. Wir haben endlich Bäume mit Blättern vor dem Haus. Theo hat seinem Papa seine erste Vatertagskarte geschrieben und ein Schokotelegramm verschickt. Wir haben eine Jahreskarte für den Tierpark gekauft. Und ich habe mich  spontan für einen Online-Designkurs angemeldet...

Kennt ihr Coursera? Viele namhafte Universitäten aus aller Welt bieten hier online und völlig kostenlos diverse Kurse an. Die Vorlesungen, die meist über 6 bis 8 Wochen gehen finden hierbei online in Form von kurzen Videos statt, die man sich eine Woche lang dann anschauen kann, wann es einem selbst am besten passt. Das finde ich toll, denn so kann ich neben dem Abspülen oder Kochen auch noch was lernen.

Doch mit den Vorlesungen ist es nicht genug - man muss auch selbst aktiv werden. Jede Woche gibt es ein paar Hausaufgaben, die man online einreichen muss und die dann von den Kommilitonen bewertet werden. Ein ganz spannendes System.

Nun ja, ich habe mit Design eigentlich so gar nichts am Hut, aber es interessiert mich trotzdem und so habe ich mich spontan eingeschrieben. Meine Hausaufgaben muss ich über einen Blog für die Bewertungen zugänglich machen. Und so habe ich meine ersten Skizzen hier hochgeladen. Nicht besonders professionell, aber ein erster Schritt. Morgen Früh bekomme ich meine ersten Bewertungen... Mann, bin ich gespannt.

Falls euch das Format interessiert, auf Coursera gibt es wirklich viele tolle Kurse aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Schaut doch einfach mal vorbei.

1. April 2013

Der Täufling lädt ein...

Nach einigen Wochen des Kennenlernens, sind wir im ganz normalen Familienalltag angekommen. Unser kleiner Mann hat schon einen guten Rhythmus und so komme ich auch tagsüber wieder ein wenig dazu etwas Vernünftiges zu kochen, was Gutes zu backen oder ein bisschen zu basteln. Das passt ganz wunderbar, denn so langsam wollte ich mich auch um die Organisation der Taufe kümmern, die für Anfang Juni geplant ist.  Während also der Kleine schön gespielt und seinen Spielbogen unterhalten hat, habe ich die Einladungskarten fertig gemacht.


Die Idee zu dieser einfachen Kartengestaltung habe ich auf pinterest bekommen, als ich auf diesen pin gestoßen bin. Ich finde Karten aus Kraftpapier zur Zeit ganz wunderbar und hatte große Lust die Einladungskarten für die Taufe daraus zu machen. Wie gefallen sie euch?





25. März 2013

Ostern im schwarz-weißen Gewand

Noch rechtzeitig vor dem Osterfest habe ich es geschafft ein paar Eier zu bemalen. Obwohl ich finde, dass an Ostern eigentlich Farbe ins Haus gehört und Ostereier schön bunt sein müssen, habe ich mich nun schon das zweite Jahr in Folge für eine recht farblose Osterdeko entschieden. Nachdem ich nun schon vielfach, unter anderem hier, einfache Eier mit grafischen Muster entdeckt habe, konnte ich nicht umhin die Farbe auch dieses Jahr nochmal wegzulassen. 



Dieses Jahr habe ich mir also einfach einen schwarzen Edding geschnappt und munter drauflos gemalt - schiefe Linien, unregelmäßige Kreise, Kringel, Punkte und Dreiecke... ich glaube zwar das bekommt ein kleines Kind regelmäßiger hin als ich. Aber wie hat mein Mann gestern gesagt, schiefe, unperfekte Sachen sind wenigstens einzigartig. Jedes Ei ein Unikat. 




Und nächstes Jahr hilft mir vielleicht schon unser kleiner Mann beim Eierbemalen... Spätestens dann muss es wieder farbenfroh werden....


Ich wünsche euch allen eine schöne Karwoche.


19. März 2013

Ach du dickes Ei..

In der Bloggerwelt wird es immer österlicher, bei mir zuhause dagegen liegen die Eier leider immer noch unbemalt auf dem Tisch. Aber ich habe bislang noch keine Zeit für meine Osterdeko gefunden, daher zeige ich euch einfach meine Ostereier vom letzten Jahr.


Ich habe die Eier mit einfacher Acrylfarbe bemalt und anschließend alle Ostereier in eine Glasvase auf den Esstisch gestellt. 


Für dieses Jahr wünsche ich mir aber wirklich wieder ein paar Frühlingszweige. Nach dem Winter ist das ein absolutes Muss. Ich hoffe ja schon täglich darauf, dass die Bäume vor unserem Haus endlich dicke Knospen bekommen, die sich dann Tag für Tag ein wenig mehr öffnen, bis alles wieder richtig grün strahlt. Seid ihr auch alle so frühlingshungrig?


6. März 2013

Neulich in der Ökokiste...

Neulich hatten wir Gelbe Beete in der Ökokiste. Rote Beete wird bei uns fast schon automatisch zu Suppe verkocht. Das alleine hätte ich noch vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten, konnte ich doch dem farbenfrohen Gemüse früher nichts abgewinnen. Meine Mama zwang mich vor ein paar Jahren quasi ihre Rote Beete Suppe zu probieren. Gott sei Dank insistierte sie, denn seitdem liebe ich Rote Beete - insbesondere als Suppe.


Neulich aber war die Knolle plötzlich gelb. Gelbe Beete Suppe? Nein, ich wollte was Neues ausprobieren. Und da habe einfach mal gegoogelt - dabei habe ich übrigens eine neue Methode angewandt. Anstatt nach "Rezept Gelbe Beete" zu suchen, habe ich eine Bildersuche mit dem Suchbegriff Gelbe Beete gemacht und dann einfach auf das schönste Bild geklickt. So bin ich auf dieses Rezept gestoßen: Gelbe Beete Carpaccio.


Da in der Ökokiste aber nur Gelbe und keine Rote Beete waren, habe ich mich für die einfarbige Carpaccio-Variante entschieden. Und da ich noch gemischte Kerne zuhause hatte, gabs neben Kürbiskernen noch Sonnenblumen- und Pinienkerne obendrauf. Mein Tipp an euch: Unbedingt nachkochen!!


25. Februar 2013

Möhrencremesuppe mit Ingwer und Apfel

Jetzt wo es draußen so eisig ist, essen wir unheimlich gerne eine heiße Suppe zum Abendessen. Und so zauberte ich neulich wieder aus ein paar Karotten, etwas Ingwer und Frischkäse eine schnelle, feine Suppe zum Warmwerden.


Als Einlage habe ich einen Apfel kleingeschnitten. Das passt ganz wunderbar zu den Karotten und dem Ingwer.


Hier das Rezept, das ich vor zwei Jahren in der Zeitschrift meine Familie & ich entdeckt habe. Da finden sich immer mal wieder richtig gute Rezepte, die es absolut wert sind nachgekocht zu werden.

Möhrencremesuppe mit Ingwer und Apfel

Für 4 Personen

1 walnussgroßes Stück Ingwer
500g Möhren
1 EL Öl
Salz, 1 Prise Zucker
800ml Gemüsebrühe
200g Doppelrahm-Frischkäse (wer es leichter mag, nimmt entsprechend eine leichtere Variante)
Pfeffer
1 kleiner Apfel
1 EL Zitronensaft

1. Ingwer schälen und hacken. Möhren schälen und in grobe Würfel schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen, Möhren und Ingwer darin anbraten, mit Salz und Zucker würzen. Mit Brühe ablöschen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen lassen.

2. Suppe pürieren. Frischkäse einrühren und in der Suppe schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und Apfel in kleine Würfel schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Dann ab in die Suppe damit. 

Guten Appetit! 


Cranberry-Cookies mit Fleur de Sel

Ich muss gestehen ich bin süchtig. Süchtig nach Koch- und Backbüchern. Und so konnte ich natürlich nicht widerstehen und habe mir sofort das neue Buch "Sweets" von Nicole Stich besorgt. Hierin sind jede Menge Rezepte für Naschkatzen zu finden - bestens geeignet für meinen Mann und mich.




Das erste Rezept, an welchem ich mich versucht habe, sind diese Cranberry-Cookies mit Fleur de Sel. Ein toller Kontrast zwischen süß und salzig. Mein Mann war hin und weg und hatte nur einen einzigen Kritikpunkt: "Du hast zu wenig Kekse gemacht". Vielleicht hat er recht, denn in dem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, verdrücke ich den letzten Cookie. Mmmmhh...



13. Februar 2013

Birnen-Ziegenkäse-Pizza

Heute melde ich mich mal wieder mit einem schnellen Rezept aus der Küche. Mit einem Baby auf dem Arm habe ich momentan nicht viel Zeit Großes in der Küche zu zaubern - es sei denn mein Mann ist zuhause und ich habe ein, zwei Stündchen die Hände frei und daher die Möglichkeit auch mal Kürbis-Ravioli selbst zu machen - so geschehen letztes Wochenende. Leider war der Hunger so groß, dass die leckeren Teigtäschen schon verschwunden waren, bevor ich den Fotoapparat aus dem Schrank geholt hatte. Und so kommt hier nur ein schnelles, dafür sehr leckeres Rezept: Birnen-Ziegenkäse-Pizza.


Hierzu braucht ihr nur einen luftigen Pizzateig, den ihr mit Ziegenkäse belegt - ich habe eine normale Ziegenkäse-Rolle aus dem Supermarkt genommen. Frische Birnenscheiben darauf gelegt und dann das Ganze für ca. 20 Minuten in den Ofen. Vor dem Servieren noch mit gehackten Pistazien bestreuen und etwas flüssigen Honig darüber geben und dann einfach genießen.


Inspiriert dazu wurde ich übrigens durch einen Pin auf Pinterest. Das Original-Rezept findet ihr hier.

9. Februar 2013

Wir sagen Danke

Wie die Zeit vergeht - ich kann gar nich glauben, dass unser kleiner Mann heute schon fünf Wochen alt ist. Die letzte Zeit hält er mich ganz schön in Trab und ich komme leider überhaupt nicht dazu was Gutes zu kochen oder zu backen - geschweige denn darüber zu bloggen. Aber ich genieße meine Zwangspause trotzdem - was gibt es Schöneres als sein Kind zu beobachten, wie es langsam die Welt entdeckt?


Heute haben wir unsere Dankeskarten abgeholt. Wir haben uns für ganz einfache Karten mit ein paar Schwarz-Weiß-Fotos entschieden. Ich finde sie sind wirklich schön geworden. Ganz fertig sind sie allerdings noch nicht, denn sie müssen noch ganz dringend etwas personalisiert bzw. aufgehübscht werden. Ein paar Prototypen habe ich schon gemacht. Dazu habe ich ein paar Kreise aus weißen Tonpapier ausgestanzt und mit dem Namen des kleinen Herrn bzw. einem Herzchen versehen. Anschließend wird das Ganze mit einer schönen Kordel um die Karte gebunden.


Wie gefällt es euch? Und welche Version gefällt euch am besten? Herz, Stempel oder Dymo?


Inspiriert wurde ich übrigens durch http://www.geburtskarte.com/. Das Design der Karte Felix hat mir so gut gefallen, dass ich was Ähnliches machen wollte.