24. Juli 2013

Sommerpicknick

Das Wetter ist schön, die Sonne scheint und wir haben weder Balkon noch Garten. Und so packen wir unser Essen einfach ein und gehen in den Englischen Garten. 


 Diesmal gibt es einen scharfen Gemüse-Feta-Salt. Mein Mann und ich lieben ihn pur mit frischem Baguette, er passt aber auch super zu Gegrilltem. 


Einfach ein paar junge Zucchini, frische Tomaten, eine gelbe Paprika, ein paar Frühlingszwiebeln, Basilikum und eine rote Chili und Fetakäse würfeln bzw. in feine Ringe schneiden und alles mischen. Aus Zitronensaft, Salz, rosenscharfem Paprikapulver und Olivenöl ein Dressing zaubern und über den Salat geben. 

Ich habe extra keine Mengenangaben gemacht, da gerade bei diesem Salat jeder nach seinen eigenen Vorlieben, mehr oder weniger Chili verwendet. Oder aber man hat noch so viel Zucchini da.. dann einfach mehr in den Salat geben. 

So, wir sind dann mal draußen...

22. Juli 2013

Eine Reise nach Afrika

Wart ihr schonmal in Afrika? Ich leider noch nicht. Umso mehr habe ich mich gefreut, als sich die letzte Ausgabe von Lust auf Genuss - ja ich lass mich hin und wieder dazu hinreißen an der Supermarktkasse ein Kochmagazin zu kaufen - dem Thema Kulinarische Weltreise widmete. Meine erste Reise ging nach Ghana - Rindersteak-Spieße mit Gemüsereis. 


Wollt ihr auch eine kurze Reise nach Afrika machen? Hier ist das Rezept:

Zutaten für 4 Portionen:

2 Karotten
2 rote Paprika
2 Zwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
7 EL Erdnussöl
200g Langkornreis 
2 EL Paprikapulver
750ml Gemüsebrühe
4 Rindersteaks
1 grüne Peperoni
Koriander zum Garnieren

 Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Paprika würfeln. Zwiebeln in Spalten, Knoblauch in Scheiben schneiden. Alle vorbereiteten Zutaten in 4 EL ÖL ca. 10 Minuten anbraten. 

Reise unterrühren und mit Paprikapulver und Salz würzen. Dann die Brühe angießen und den Gemüsereis zugedeckt bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten garen.  Danach den Reis weitere 6-8 Minuten ohne Deckel weiter schmoren. 

In der Zwischenzeit die Rindersteaks abbrausen, trocken tupfen, in Würfel schneiden und mit Pfeffer würzen. Fleisch auf Holzspieße stecken. Restliches Öl in einer Pfanne erhitzen und Fleischspieße darin rundum 4-8 Minuten braten und zum Schluss mit etwas Salz würzen.

Spieße auf dem Reis anrichten. Peperoni abbrausen, in Scheiben schneiden und mit grob zerrupftem Koriander über die Spieße streuen und servieren.



Und nun mal sehen, wohin uns die Reise das nächste Mal führt.



21. Juli 2013

mmmmh.... Zucchinitarte

Meine Mama erntet gerade jede Menge Zucchini - idealer Zeitpunkt also die ruck zuck Zucchinitarte von Little empty room auszuprobieren. 


Die ist wirklich ruckzuck gemacht. Ist aber auch ruckzuck aufgegessen. 

Danke Yvette 2...

Mein momentaner Lieblingssalat ist wieder einmal ein Rezept von Yvette van Boven. Staudensellerie und Fenchel mit Walnüssen, Datteln und Parmesan. Ich könnte mich reinlegen. Einfach ein perfektes Sommergericht. Abends auf dem Balkon mit dem Liebsten bei einem Gläschen Weißwein... wenn man denn einen Balkon oder noch besser einen Garten hat. Der Salat passt einfach wunderbar auf den Tisch, der auf meiner imaginären Sonnenterrasse steht. Er lässt sich aber auch wunderbar in den Park fahren und auf einer  Picknickdecke auspacken oder auch im Biergarten verzehren. 


Hier das Rezept dazu:

Ca. 3 Stangen Staudensellerie  und eine Fenchelknolle in feine Scheiben schneiden. Beides in einer Schüssel mit etwas Zitronensaft vermischen, damit das Gemüse nicht braun wird.  3 EL Kürbiskerne und ca. 75g Walnüsse kurz in einer Pfanne anrösten und zum Gemüse geben. Etwa 150g Parmesan und 10 entsteinte Datteln stifteln und ebenfalls unter das Gemüse geben. Als grünes Highlight noch eine Handvoll glatte Petersilie dazugeben. 
Für das Dressing Saft einer halben Zitrone mit 2 EL Olivenöl und 2 EL Walnussöl verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und über den Salat gießen. 

20. Juli 2013

Theos Taufe

Theos Taufe liegt bereits einen Monat zurück und ich komme erst jetzt dazu euch ein paar Bilder zu zeigen. Man könnte meinen der Herr sei anstrengend und beschäftige mich rund um die Uhr. Tatsächlich ist er wirklich ein friedlicher, meist gut gelaunter Zeitgenosse. Aber zurück zum Thema...


Bei Feiern im Hause L. packt oder soll ich "backt" immer die ganze Familie mit an. Meine liebe Schwester hat mal wieder eine wunderschöne Tauftorte gezaubert. Nachdem sie für ihre eigenen Jungs schon so tolle Torten gezaubert hatte - Lukas bekam eine Arche Noah und Jakob eine ganze Schafsherde, musste auch für Theos großen Tag eine tolle Torte gebacken werden. Ein kleiner Wal sollte es werden. Wie gefällt sie euch?


Ich bin jedesmal total begeistert von den Kreationen meiner Schwester... schaut doch mal auf ihrem Blog vorbei - der wird sicher bald weiter wachsen, denn meine Schwester kann einfach nicht die Finger von süßen Torten lassen.

Meine Backkünste fallen dagegen etwas kleiner aus. Ich habe nur ein paar Minigugls und kleine Zitronen-Thymian-Muffins nach dem Rezept von Fräulein Klein gebacken. Frei nach dem Motto von DerGugl: Das Glück darf auch klein sein.


Meine Mama hat die Taufkerze übernommen - das lässt sie sich einfach nicht nehmen. Auf dawanda hatte ich mich hierzu inspirieren lassen und habe die perfekte Taufkerze gefunden. Aber nicht die Kerzenfräuein, in deren dawanda-shop ich die Kerze gefunden habe, durften das gute Stück fertigen, meine Mama musste ran. Ich hoffe die kreativen Damen verzeihen mir den Designklau. Aber Mama macht das zu gerne und eure Kerze war einfach die schönste.


Aber wie es immer mit Feiern ist, irgendwann sind die Teller leer, die Bäuche voll und die Feier ist aus. Und was bleibt? Viele schöne Erinnerungen, schöne Fotos und ganz liebe Geschenke. Da musste sich Theo nochmals bei seinen Gästen bedanken.


Die Karten habe ich bei Anja und Stefanie von creartiv.box bestellt. Die beiden haben so viele schöne Karten und vieles mehr im Angebot. Ich konnte nicht widerstehen. Danke ihr beiden für diese wunderschönen Karten.

So, aus die Maus. Die nächste Feier für den kleinen Herrn muss noch etwas warten. Dafür feiern wir nächste Woche ganz groß Papas Geburtstag. Party ist geplant und ich brauch dringend noch ein paar last minute-Ideen zum Dekorieren.

12. Juni 2013

Zucchini auf Mango-Tomaten-Chutney

Die Sonne scheint so langsam den Durchbruch geschafft zu haben und so ziehen auch in meine Küche die Sommerrezepte ein. Heute gab es ein fruchtiges Abendessen - ich habe einfach ein paar Zucchini-Scheiben paniert und in der Pfanne ausgebacken und dazu ein Mango-Tomaten-Chutney gezaubert. Dem Mann des Hauses - also dem großen - hat es geschmeckt. 



Und hier gibt es noch das Rezept dazu:

Zucchini auf Mango-Tomaten-Chutney


1 Zucchino
3 Tomaten
1 Mango
1 Zwiebel
etwas Rucula-Salat
2 EL Tomatenmark
Salz, Pfeffer
frischen Thymian
etwas Apfelessig
Öl 
1 Ei
etwas Mehl und Paniermehl oder Semmelbrösel


1. Zwiebel, Mango und Tomaten würfeln. Zwiebel kurz andünsten, dann die Mango und die Tomaten hinzugeben und schön einkochen lassen - ggf. noch etwas Wasser hinzufügen. Mit Apfelessig, Salz, Pfeffer, und frischem Thymian nach Gusto würzen. Zum Schluss etwas Tomatenmark unterrühren. 

2. Die Zucchino in Scheiben schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen. Dann nacheinander in Mehl, verquirltem Ei und Paniermehl wälzen und der Zucchino, trotz sommerlicher Temperaturen, gewissermaßen einen Mantel verpassen. Dann ab in die Pfanne damit. Sobald der Mantel schön knusprig und goldbraun ist, kann angerichtet werden: Chutney, Zucchinischeiben und obendrauf etwas Salat. 

Schmeckt übrigens prima, wenn man noch etwas Balsamicoessig oder Balsamicoreduktion drüberträufelt. 

11. Juni 2013

Danke Yvette...

... dass du in deinem Sommerkochbuch den mediterranen Salat mit Dinkel und marinierten Pecorino hast. Das Rezept hat mich auf Anhieb angelacht. Ausprobiert, gegessen und verliebt. Wird auf jeden Fall nochmal gekocht. 



Laut Rezept kommen noch schwarze Oliven und Minze rein. Ich habe allerdings meinen Teller ohne Minze angerichtet und die Oliven habe ich schlichtweg vergessen einzukaufen. Geschmeckt hat es trotzdem! Hier also meine leicht abgewandelte Variante:

Mediterraner Dinkelsalat

1 Aubergine
1 Zucchino
etwas Olivenöl für das Gemüse und das Dressing
ein wenig mehr Olivenöl zum Marinieren des Käses
Salz und Pfeffer nach Geschmack
100g Dinkel (vorher ca. 1 Stunde quellen lassen)
ein paar Kirschtomaten
Chiliflocken
100g Pecorino
gemahlener Koriander
Paprikapulver
etwas Zitronensaft
Zucker

1. Backofen auf 180°C vorheizen. Aubergine und Zucchini klein würfeln, auf dem Backblech verteilen und etwas Olivenöl darüberträufeln. Nach Geschmack mit Salz und Pfeffer würzen und für die 30 Minuten ab in den Ofen damit.

2. Der Käse will schön mariniert sein. Dazu einfach Olivenöl in eine kleine Schüssel geben, Käse rein und mit Chiliflocken bestreuen. Nach ca. einer Stunde ist er schon schön durchgezogen. Länger schadet auch nicht.

3. Während der Käse mariniert und das Gemüse vor sich hinschmorrt, kann auch der gequollene Dinkel in den Kochtopf wandern. Ca. 20 Minuten in kochendes, leicht gesalzenes Wasser geben. Dann abgießen und abkühlen lassen. 

4. Wenn jetzt alles gekocht, gut durchgezogen ist und schön abgekühlt ist, kann das Dressing angerührt werden. Dazu etwas Olivenöl, Koriander, Paprikapulver, Zitronensaft, Zucker, Salz und Pfeffer nach Geschmack vermischen. Gemüse und Dinkel vermischen, Dressing über den Salat gießen und am besten nochmal etwas ziehen lassen (schmeckt aber auch, wenn man ihn sofort ist). Zum Schluss den marinierten Käse in kleine Stücke oder Scheiben schneiden und auf den Salat geben. 

In Yvette van Bovens Sommer-Kochbuch gibt es einen weiteren Salat mit Dinkel, den ich auch unbedingt noch ausprobieren muss. Ob der auch so gut schmeckt erfahrt ihr sicher bald. :-)


Falafel, Falafel

Vorgestern haben wir die Taufe von unserem Sohn gefeiert und während ich noch auf die Fotos warte - ich selber habe diesmal tatsächlich nicht ein Foto gemacht, sondern meinem Schwager das Fotografieren überlassen - kommt zwischenzeitlich mal wieder ein Artikel aus der Küche. Heute gab es ein schnelles Sommeressen: Falafel mit Salat. Das Rezept hierzu habe ich hier entdeckt.




Wenn man einmal davon absieht, dass die Kichererbsen mindestens 24 Stunden einweichen müssen, ist das ganze ruck zuck gemacht. Und schmeckt an Sommertagen besonders gut. 



Falafel-Salat


150-200g getrocknete Kichererbsen (mind. 24 Stunden quellen lassen)
1 große Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 halbes Bund Petersilie
Kreuzkümmel, Cayennepfeffer und gemahlenen Koriander
etwas Backpulver
Salz, Pfeffer
etwas Zitronensaft
Mehl
1 Ei
etwas Sesamsamen
Pflanzenöl
100g Joghurt
1 TL Zucker
1 TL Apfelessig
Eisbergsalat
Kirschtomaten
Gurke


1. Die Hälfte der Kichererbsen grob zerkleinern. Die restlichen Kichererbsen mit dem Knoblauch, der Zwiebel, Petersilie, Kreuzkümmel, Koriander, Cayennepfeffer und Backpulver fein pürieren. Die groben Kichererbsen unter die Masse rühren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Anschließend etwas Mehl, das Ei und die Sesamsamen untermischen, um die Masse zu binden. Aus der Masse kleine Kugeln formen und ca. 15 min kühl stellen. 

2. In der Zwischenzeit den Salat kleinschneiden, Tomaten halbieren und Gurke in Scheiben schneiden. Dressing aus etwas Öl, Joghurt, Zucker, Apfelessig und Salz und Pfeffer zusammenrühren.

3. Die Falafelbällchen im heißen Öl ein paar Minuten frittieren, bis sie außen schön braun und innen gar sind.  Und dann anrichten und genießen. 

Guten Appetit!


5. Juni 2013

Papierschiffe für die Taufe

Am Sonntag steht das erste große Fest für unseren kleinen Mann an. Wir feiern Theos Taufe. Meine Schwester hat als Konditorin natürlich die ehrenvolle Aufgabe bekommen eine schöne Tauftorte zu backen und so werde ich mich nur auf die kleinen Naschereien beschränken. Ich habe vor ein paar Minigugls und Muffins zu backen, die ich schön verzieren möchte. Wie genau das alles aussehen soll, wird wohl erst beim Garnieren selbst entschieden.

Da es fürs Backen jetzt noch zu früh ist, habe ich mich nun immerhin schon unserer Tischdekoration gewidmet. Auf der Festtafel sollen ein paar Boote segeln und so habe ich ein paar einfache Papierschiffe gefaltet und sie mit etwas Masking Tape aufgepeppt.



Ich überlege gerade noch, ob ich die Fähnchen nicht noch mit Namen des Täuflings und/ oder dem Taufdatum versehen soll. Was meint ihr?

Heute kümmere ich mich noch um die Menükarten und das Gästebild. Die Gäste sollen sich mit einem Fingerabdruck verewigen und so einen bunten Fisch bilden. Die grobe Form sollte dabei vorgegeben sein, damit am Ende wirklich ein Fisch zu erkennen ist. Die Ideen einen Gästebuchs mit Fingerabdrücken finde ich total süß - da ich das aber bei unserer Hochzeit (hier hätte ich klassisch einen Baum gewählt, bei dem die Fingerabdrücke die Blätter bilden, gewählt) versäumt habe, muss das Gästebuch für die Taufe unbedingt auf diese Weise gemacht werden. Bin gespannt was unsere Gäste sagen - und wie die Finger danach aussehen. Die Kinder werden auf jeden Fall ihren Spaß daran haben. Da bin ich mir sicher.

Habt alle einen schönen sonnigen Tag.

17. Mai 2013

Die Zeit, die Zeit

Als Kind dachte ich die Zeit vergeht so langsam. Jetzt, wo ich längst aus den Kinderschuhen rausgewachsen bin und selbst ein Kind habe, sehe ich das Thema Zeit mit ganz anderen Augen. Mein kleiner Mann ist mittlerweile schon vier Monate alt und entdeckt staunend die Welt, in der er lebt. 


Momentan stecken wir mitten in den Vorbereitungen für sein erstes großes Fest. Anfang Juni feiern wir seine Taufe. Ich hätte Lust einen schönen Candy Table herzurichten und mache mir nun Gedanken, wie dieser aussehen soll. Habt ihr vielleicht Ideen und Vorschläge für mich?

12. Mai 2013

Coursera Design Kurs

Ohje ohje, ich habe ja schon über einen Monat nichts mehr gebloggt. Und das obwohl ich in letzter Zeit doch ein paar neue Rezepte ausprobiert habe - das ein oder andere ist bei meinem Mann gnadenlos durchgefallen (so zum Beispiel der Kabeljau auf Salat mit Kräuter-Zitronen-Joghurt), andere müssen mit leichten Varianten auf Wunsch nochmal gekocht werden (so das Hühnchenfilet im Kartoffel-Parmesan-Mantel, das es heute zum Mittagessen gab). Leider war der Hunger zu groß bzw. die Zeit zu knapp das gute Mahl schnell zu fotografieren und hier mit euch zu teilen. Aber da ich das ja nochmal kochen werde, hole ich das bestimmt bald nach.

Was ist im letzten Monat so passiert? Wir haben unsere erste "große" Reise mit unserem kleinen Mann gemacht und die Verwandtschaft in der Schweiz abgeklappert. Wir haben endlich Bäume mit Blättern vor dem Haus. Theo hat seinem Papa seine erste Vatertagskarte geschrieben und ein Schokotelegramm verschickt. Wir haben eine Jahreskarte für den Tierpark gekauft. Und ich habe mich  spontan für einen Online-Designkurs angemeldet...

Kennt ihr Coursera? Viele namhafte Universitäten aus aller Welt bieten hier online und völlig kostenlos diverse Kurse an. Die Vorlesungen, die meist über 6 bis 8 Wochen gehen finden hierbei online in Form von kurzen Videos statt, die man sich eine Woche lang dann anschauen kann, wann es einem selbst am besten passt. Das finde ich toll, denn so kann ich neben dem Abspülen oder Kochen auch noch was lernen.

Doch mit den Vorlesungen ist es nicht genug - man muss auch selbst aktiv werden. Jede Woche gibt es ein paar Hausaufgaben, die man online einreichen muss und die dann von den Kommilitonen bewertet werden. Ein ganz spannendes System.

Nun ja, ich habe mit Design eigentlich so gar nichts am Hut, aber es interessiert mich trotzdem und so habe ich mich spontan eingeschrieben. Meine Hausaufgaben muss ich über einen Blog für die Bewertungen zugänglich machen. Und so habe ich meine ersten Skizzen hier hochgeladen. Nicht besonders professionell, aber ein erster Schritt. Morgen Früh bekomme ich meine ersten Bewertungen... Mann, bin ich gespannt.

Falls euch das Format interessiert, auf Coursera gibt es wirklich viele tolle Kurse aus den unterschiedlichsten Fachbereichen. Schaut doch einfach mal vorbei.

1. April 2013

Der Täufling lädt ein...

Nach einigen Wochen des Kennenlernens, sind wir im ganz normalen Familienalltag angekommen. Unser kleiner Mann hat schon einen guten Rhythmus und so komme ich auch tagsüber wieder ein wenig dazu etwas Vernünftiges zu kochen, was Gutes zu backen oder ein bisschen zu basteln. Das passt ganz wunderbar, denn so langsam wollte ich mich auch um die Organisation der Taufe kümmern, die für Anfang Juni geplant ist.  Während also der Kleine schön gespielt und seinen Spielbogen unterhalten hat, habe ich die Einladungskarten fertig gemacht.


Die Idee zu dieser einfachen Kartengestaltung habe ich auf pinterest bekommen, als ich auf diesen pin gestoßen bin. Ich finde Karten aus Kraftpapier zur Zeit ganz wunderbar und hatte große Lust die Einladungskarten für die Taufe daraus zu machen. Wie gefallen sie euch?





25. März 2013

Ostern im schwarz-weißen Gewand

Noch rechtzeitig vor dem Osterfest habe ich es geschafft ein paar Eier zu bemalen. Obwohl ich finde, dass an Ostern eigentlich Farbe ins Haus gehört und Ostereier schön bunt sein müssen, habe ich mich nun schon das zweite Jahr in Folge für eine recht farblose Osterdeko entschieden. Nachdem ich nun schon vielfach, unter anderem hier, einfache Eier mit grafischen Muster entdeckt habe, konnte ich nicht umhin die Farbe auch dieses Jahr nochmal wegzulassen. 



Dieses Jahr habe ich mir also einfach einen schwarzen Edding geschnappt und munter drauflos gemalt - schiefe Linien, unregelmäßige Kreise, Kringel, Punkte und Dreiecke... ich glaube zwar das bekommt ein kleines Kind regelmäßiger hin als ich. Aber wie hat mein Mann gestern gesagt, schiefe, unperfekte Sachen sind wenigstens einzigartig. Jedes Ei ein Unikat. 




Und nächstes Jahr hilft mir vielleicht schon unser kleiner Mann beim Eierbemalen... Spätestens dann muss es wieder farbenfroh werden....


Ich wünsche euch allen eine schöne Karwoche.


19. März 2013

Ach du dickes Ei..

In der Bloggerwelt wird es immer österlicher, bei mir zuhause dagegen liegen die Eier leider immer noch unbemalt auf dem Tisch. Aber ich habe bislang noch keine Zeit für meine Osterdeko gefunden, daher zeige ich euch einfach meine Ostereier vom letzten Jahr.


Ich habe die Eier mit einfacher Acrylfarbe bemalt und anschließend alle Ostereier in eine Glasvase auf den Esstisch gestellt. 


Für dieses Jahr wünsche ich mir aber wirklich wieder ein paar Frühlingszweige. Nach dem Winter ist das ein absolutes Muss. Ich hoffe ja schon täglich darauf, dass die Bäume vor unserem Haus endlich dicke Knospen bekommen, die sich dann Tag für Tag ein wenig mehr öffnen, bis alles wieder richtig grün strahlt. Seid ihr auch alle so frühlingshungrig?


6. März 2013

Neulich in der Ökokiste...

Neulich hatten wir Gelbe Beete in der Ökokiste. Rote Beete wird bei uns fast schon automatisch zu Suppe verkocht. Das alleine hätte ich noch vor einigen Jahren nicht für möglich gehalten, konnte ich doch dem farbenfrohen Gemüse früher nichts abgewinnen. Meine Mama zwang mich vor ein paar Jahren quasi ihre Rote Beete Suppe zu probieren. Gott sei Dank insistierte sie, denn seitdem liebe ich Rote Beete - insbesondere als Suppe.


Neulich aber war die Knolle plötzlich gelb. Gelbe Beete Suppe? Nein, ich wollte was Neues ausprobieren. Und da habe einfach mal gegoogelt - dabei habe ich übrigens eine neue Methode angewandt. Anstatt nach "Rezept Gelbe Beete" zu suchen, habe ich eine Bildersuche mit dem Suchbegriff Gelbe Beete gemacht und dann einfach auf das schönste Bild geklickt. So bin ich auf dieses Rezept gestoßen: Gelbe Beete Carpaccio.


Da in der Ökokiste aber nur Gelbe und keine Rote Beete waren, habe ich mich für die einfarbige Carpaccio-Variante entschieden. Und da ich noch gemischte Kerne zuhause hatte, gabs neben Kürbiskernen noch Sonnenblumen- und Pinienkerne obendrauf. Mein Tipp an euch: Unbedingt nachkochen!!


25. Februar 2013

Möhrencremesuppe mit Ingwer und Apfel

Jetzt wo es draußen so eisig ist, essen wir unheimlich gerne eine heiße Suppe zum Abendessen. Und so zauberte ich neulich wieder aus ein paar Karotten, etwas Ingwer und Frischkäse eine schnelle, feine Suppe zum Warmwerden.


Als Einlage habe ich einen Apfel kleingeschnitten. Das passt ganz wunderbar zu den Karotten und dem Ingwer.


Hier das Rezept, das ich vor zwei Jahren in der Zeitschrift meine Familie & ich entdeckt habe. Da finden sich immer mal wieder richtig gute Rezepte, die es absolut wert sind nachgekocht zu werden.

Möhrencremesuppe mit Ingwer und Apfel

Für 4 Personen

1 walnussgroßes Stück Ingwer
500g Möhren
1 EL Öl
Salz, 1 Prise Zucker
800ml Gemüsebrühe
200g Doppelrahm-Frischkäse (wer es leichter mag, nimmt entsprechend eine leichtere Variante)
Pfeffer
1 kleiner Apfel
1 EL Zitronensaft

1. Ingwer schälen und hacken. Möhren schälen und in grobe Würfel schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen, Möhren und Ingwer darin anbraten, mit Salz und Zucker würzen. Mit Brühe ablöschen. Bei mittlerer Hitze ca. 20 Minuten kochen lassen.

2. Suppe pürieren. Frischkäse einrühren und in der Suppe schmelzen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3. Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und Apfel in kleine Würfel schneiden und mit Zitronensaft beträufeln. Dann ab in die Suppe damit. 

Guten Appetit! 


Cranberry-Cookies mit Fleur de Sel

Ich muss gestehen ich bin süchtig. Süchtig nach Koch- und Backbüchern. Und so konnte ich natürlich nicht widerstehen und habe mir sofort das neue Buch "Sweets" von Nicole Stich besorgt. Hierin sind jede Menge Rezepte für Naschkatzen zu finden - bestens geeignet für meinen Mann und mich.




Das erste Rezept, an welchem ich mich versucht habe, sind diese Cranberry-Cookies mit Fleur de Sel. Ein toller Kontrast zwischen süß und salzig. Mein Mann war hin und weg und hatte nur einen einzigen Kritikpunkt: "Du hast zu wenig Kekse gemacht". Vielleicht hat er recht, denn in dem Moment, in dem ich diese Zeilen schreibe, verdrücke ich den letzten Cookie. Mmmmhh...



13. Februar 2013

Birnen-Ziegenkäse-Pizza

Heute melde ich mich mal wieder mit einem schnellen Rezept aus der Küche. Mit einem Baby auf dem Arm habe ich momentan nicht viel Zeit Großes in der Küche zu zaubern - es sei denn mein Mann ist zuhause und ich habe ein, zwei Stündchen die Hände frei und daher die Möglichkeit auch mal Kürbis-Ravioli selbst zu machen - so geschehen letztes Wochenende. Leider war der Hunger so groß, dass die leckeren Teigtäschen schon verschwunden waren, bevor ich den Fotoapparat aus dem Schrank geholt hatte. Und so kommt hier nur ein schnelles, dafür sehr leckeres Rezept: Birnen-Ziegenkäse-Pizza.


Hierzu braucht ihr nur einen luftigen Pizzateig, den ihr mit Ziegenkäse belegt - ich habe eine normale Ziegenkäse-Rolle aus dem Supermarkt genommen. Frische Birnenscheiben darauf gelegt und dann das Ganze für ca. 20 Minuten in den Ofen. Vor dem Servieren noch mit gehackten Pistazien bestreuen und etwas flüssigen Honig darüber geben und dann einfach genießen.


Inspiriert dazu wurde ich übrigens durch einen Pin auf Pinterest. Das Original-Rezept findet ihr hier.

9. Februar 2013

Wir sagen Danke

Wie die Zeit vergeht - ich kann gar nich glauben, dass unser kleiner Mann heute schon fünf Wochen alt ist. Die letzte Zeit hält er mich ganz schön in Trab und ich komme leider überhaupt nicht dazu was Gutes zu kochen oder zu backen - geschweige denn darüber zu bloggen. Aber ich genieße meine Zwangspause trotzdem - was gibt es Schöneres als sein Kind zu beobachten, wie es langsam die Welt entdeckt?


Heute haben wir unsere Dankeskarten abgeholt. Wir haben uns für ganz einfache Karten mit ein paar Schwarz-Weiß-Fotos entschieden. Ich finde sie sind wirklich schön geworden. Ganz fertig sind sie allerdings noch nicht, denn sie müssen noch ganz dringend etwas personalisiert bzw. aufgehübscht werden. Ein paar Prototypen habe ich schon gemacht. Dazu habe ich ein paar Kreise aus weißen Tonpapier ausgestanzt und mit dem Namen des kleinen Herrn bzw. einem Herzchen versehen. Anschließend wird das Ganze mit einer schönen Kordel um die Karte gebunden.


Wie gefällt es euch? Und welche Version gefällt euch am besten? Herz, Stempel oder Dymo?


Inspiriert wurde ich übrigens durch http://www.geburtskarte.com/. Das Design der Karte Felix hat mir so gut gefallen, dass ich was Ähnliches machen wollte.

24. Januar 2013

Gutes aus der Winterküche

Zur Zeit mache ich zwar eine Kochpause, mein Mann hat einen Monat Elternzeit genommen und hat erstmal den Küchendienst übernommen. Ich genieße es wirklich so lecker verwöhnt zu werden. Es ist auch schön zu sehen, wie gut er kochen kann. Neulich hat er Feldsalat mit Schwarzwurzel-Röllchen gemacht. Die waren wirklich extrem lecker - aber so schnell aufgegessen, dass leider vorher kein Bild entstanden ist, das ich euch hier zeigen kann. Dabei hätte es so gut gepasst, da ich euch heute ein anderes Schwarzwurzel-Rezept zeigen möchte. Aber keine Angst, die Kreation meines Mannes war so lecker, dass wir sie bestimmt noch einmal kochen werden und dann gibt's sicher auch Bilder und das Rezept davon auf dem Blog zu sehen.


Aber nun zu heutigen Rezept - es gibt Schwarzwurzel-Auflauf. Wir haben erst letztes Jahr dieses wunderbare Gemüse entdeckt, als wir es in einer Lieferung unserer Ökokiste entdeckt haben. Seitdem sind wir große Fans und nachdem wir letzten Winter gefühlte hundertmal diesen Auflauf gekocht haben, wird es Zeit das Rezept, das ich in der Gartenzeitschrift meiner Mutter "Mein schöner Garten" (Ausgabe Februar 2012) entdeckt habe, hierfür mit euch zu teilen.


Rezept für 4 Personen

1 kg Schwarzwurzeln
2 EL Zitronensaft
500 g Karotten
Salz
200 g Crème fraîche
2 Eigelb
1 Ei
2 EL Blattpetersilie
1/8 l trockener Weißwein
200 g geriebener Emmentaler
Pfeffer
Muskatnuss

1. Schwarzwurzeln wachsen, schälen, in Stücke schneiden und sofort in Wasser mit 1 EL Zitronensaft legen.

2. Die Karotten schälen und schräg in dünne Scheiben schneiden. Reichlich Wasser mit Salz und dem restlichen Zitronensaft aufkochen, Karotten und Schwarzwurzeln darin in ca. 20 Minuten bissfest garen.

3. Den Backofen in der Zwischenzeit vorheizen ( 200°C bei Ober- und Unterhitze).

4. Crème fraîche, Eigelb und Ei mit in Streifen geschnittener Petersilie, Wein und der Hälfte des Käses verquirlen. Mit Pfeffer und Muskatnuss würzen.

5. Das Gemüse abgießen und in eine gefettete Auflaufform schichten, mit der Eimasse übergießen und mit dem restlichen Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten goldbraun backen.

6. Genießen!!!

Und weil das Ganze so unglaublich lecker ist, haben wir neulich einen Freund zum Schwarzwurzel-Auflauf-Essen eingeladen. Ich habe hier keine große Tischdeko aufgefahren, sondern einfach nur ein paar Rosmarinzweige auf die Servietten gelegt und auf einen Fetzen Packpapier "Guten Appetit" in unterschiedlichen Sprachen geschrieben. Hier die polnische Variante.

Lasst es euch schmecken. Smacznego!



15. Januar 2013

Ziegenkäse-Brot

Oh wie das duftet... ich liebe den Geruch von frisch gebackenem Brot. Anstatt nun den halben Tag vor der Bäckerei zu stehen - zumal dort ja meist in den frühen Morgenstunden gebacken wird und ich da nun mal lieber in meinem Bettchen bin - hole ich mir den Geruch ins Haus, indem ich selber backe. Zu humanen Uhrzeiten.




Etwas anderes sollte es diesmal werden - etwas das man auch gut zum Aperatif reichen kann, wenn Gäste kommen. Oliven passen ja immer als kleiner Snack vorab. Und Ziegenkäse passt ganz wunderbar zu Oliven.  Da schmeißen wir das doch einfach in einen schönen lockeren Hefeteig und runden das Ganze noch mit etwas Rosmarin und Fleur de sel ab. Mmmm...



Das Brot schmeckt pur oder mit etwas Butter am Besten. Mein Mann ist ein großer Fan von Olivenöl und so taucht er sein Brot regelmäßig in ein paar gute Tropfen, Salz, Pfeffer, ein paar frische Tomaten dazu und genießen.

Lasst es euch schmecken.

14. Januar 2013

Dieses Kribbeln im Bauch...

Mein letzter Post liegt schon eine ganze Weile zurück - es wird wirklich wieder Zeit mich zu melden. Zwei neue Blogartikel stehen eigentlich schon in den Startlöchern - es wird wieder was Leckeres aus der Küche geben. Ich komme nur im Augenblick nicht dazu die Fotos, die ich schon vorletzte Woche gemacht habe, auszusortieren und was dazu zuschreiben.

Der Grund dafür schlummert gerade friedlich und satt neben mir. Unser kleiner Sohn erblickte am 5. Januar das Licht der Welt und verzaubert uns seither täglich.


Ich hoffe ich habe mich schon bald an den neuen Rhythmus gewöhnt und bin wieder mit neuen kreativen und leckeren Artikeln am Start. Wie gesagt, aus der Küche duftet es bereits... nach frischgebackenem Brot. So viel sei hier schonmal verraten.

Ich wünsche euch einen guten Start in die neue Woche.